[IV-Jobs] Wiss. Mitarbeiter*in zur Promotion, AG Software Engineering, FU Berlin | Vollzeit | TV-L E13 | idealerweise ab 01.04.2026

Prechelt, Lutz prechelt at inf.fu-berlin.de
So Mär 15 13:25:19 CET 2026


Leider inzwischen ziemlich kurzfristig:

Wiss. Mitarbeiter*in (Praedoc) (m/w/d) (621)

Das sind wir
Die Arbeitsgruppe Software Engineering (Prof. Dr. Lutz Prechelt) ist seit vielen Jahren die weltweit führende Arbeitsgruppe in der Aufschlüsselung des Prozesses bei der Paarprogrammierung. Wir wollen künftig auch verstehen, wie die Zusammenarbeit mit KI-Assistenten (Copilots, Agentic Coding) bei der Softwareentwicklung funktioniert, wann sie der Paarprogrammierung ähnelt oder nicht ähnelt (und was daraus folgt), welche Verhaltensmuster geschickten oder ungeschickten Einsatz ergeben und wie man den geschickten Einsatz erlernt und bei Fortschreiten der KI-Entwicklung laufend anpasst.
Forschungsfeld 2 betrifft das  Konzept "(Organisations)Kultur": Wie kann eine Analyse der Kultur dabei helfen, Phänomene bei der Softwareentwicklung zu verstehen und Teams oder Organisationen in der (Zusammen)Arbeit zu verbessern, insbesondere beim Vermeiden von Sicherheitslücken?
Forschungsfeld 3 sind kritische Analysen der Forschungsqualität der internationalen Software-Engineering-Forschung.
Unsere Forschung ist in allen drei Bereichen empirisch; wir bauen bei Bedarf Forschungswerkzeuge, aber in der Regel keine Entwicklungswerkzeuge.
Wir sind eine kleine Forschungsgruppe mit hohem Ethos und einem Umgang auf Augenhöhe. Die konkreten Arbeitszeiten können Sie weitgehend selbst entscheiden; 1-3 Tage Homeoffice pro Woche sind bei Interesse möglich.
Wir publizieren nach der Devise "Klasse statt Masse": Mit hoher Qualität und hoher praktischer Relevanz der Ergebnisse.

Das erwartet Sie bei uns
Sie leiten den Übungsbetrieb zu den Vorlesungs-Lehrveranstaltungen von Prof. Prechelt (umfangreiche Materialien dafür sind vorhanden) und bieten hin und wieder selbständig ein Proseminar oder Softwareprojekt an. Das benötigt während der Vorlesungszeit 30%-40% Ihrer Zeit, außerhalb nur wenig; Sie absolvieren eine oder bei Interesse auch mehrere didaktische Fortbildungen. Den Rest der Zeit investieren Sie in Ihre Forschung, bei der Sie zu Anfang eines der obigen Forschungsfelder auswählen (auf allen sind Vorarbeiten vorhanden) und später die Einzelheiten von Thema und Vorgehen kontinuierlich selbst entscheiden. Betreuung holen Sie sich immer dann, wenn es sinnvoll scheint. Die Tätigkeit dient der eigenen wissenschaftlichen Qualifikation (Promotion).

Das bringen Sie mit
Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium (Master oder Diplom) in Informatik, Software Engineering oder einem verwandten Fach.

Das wünschen wir uns von Ihnen
Gute Sprachfähigkeit in Deutsch und Englisch.
Hohes Interesse an der Erforschung menschlicher Belange in Softwareentwicklungs-Prozessen mittels qualitativer Forschungsmethoden.
Freude an universitärer Lehre.
Gender- und Diversitykompetenzen.
Neugierde.
Sie wollen nicht deshalb promovieren, weil Sie sich davon ein anschließend höheres Einkommen erhoffen (das kann gelingen oder auch nicht), sondern aus einem der folgenden Gründe: (1) weil Sie Freude am universitären Arbeitsumfeld haben: Forschung, Lehre, offene Kommunikationskultur, sehr selbstgesteuerte Arbeitsweise; (2) weil Sie die Persönlichkeitsentwicklung erleben wollen, die die Herausforderung einer Promotion mit sich bringt; dabei werden Sie gut begleitet; (3) weil Sie eine akademische Karriere in Erwägung ziehen; ein festes Ziel braucht das deshalb noch lange nicht zu sein.
Falls Sie sich fragen, ob Sie sich diese Rolle zutrauen: Bitte bewerben Sie sich, dann können wir das gemeinsam klären!

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, einfach per Email bis 22.03.2026 an Lutz Prechelt <prechelt at inf.fu-berlin.de<mailto:prechelt at inf.fu-berlin.de>>, der gern auch Rückfragen beantwortet.
Geschlechtergerechtigkeit, Antidiskriminierung, Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit sind übergreifende Ziele, denen sich die Freien Universität Berlin verpflichtet hat. Entsprechende Kriterien finden auch bei der Beurteilung der Qualifikation von Bewerbern und Bewerberinnen Anwendung. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, bevorzugt eingestellt.

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